Firmengeschichte

Die Geschichte der Firma Ebenbeck-Reisen GmbH beginnt im Jahre 1957.

Am 07. Januar 1957 gründeten Elfriede und Rupert Ebenbeck ein Busunternehmen in Falkenfels. Im Landkreis Bogen betreiben sie die Buslinie Falkenfels nach Straubing. Ein gebrauchter 8-Sitzer Bus schaukelt die Fahrgäste auf schmalen Reifen in die Kreisstadt. Die damals nicht übliche Servolenkung muss der Fahrer durch Muskelkraft ersetzen. Über mangelnden Komfort beschwert sich dennoch niemand.


Im Jahr 1959 wird in Falkenfels ein Grundstück mit rund 1200 Quadtratmetern erworben und eine Abstellhalle für zwei Omnibusse errichtet. Über der Garage wird eine Wohnung gebaut, wo Rupert Ebenbeck mit seiner Frau Elfriede und später mit den drei Söhnen wohnt.

Der erste "Großraumbus" mit ca. 40 Sitzplätzen wird 1962 in Betrieb genommen. Bereits jetzt kutschiert Rupert Ebenbeck Arbeiter zu ihren Betrieben nach München und zur Hopfenernte in die Holledau.


Eine weitere einschneidende Entwicklung bringt das Jahr 1967. Durch die Übernahme der Firma Schmidt aus Mitterfels beginnt die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbahn. Mit dem Nachfolgeunternehmen, der Regionalverkehr Ostbayern, besteht noch heute eine gute Zusammenarbeit.

Zudem erhielt das Omnibusunternehmen Rupert Ebenbeck im Jahr 1969 die ersten eigen konzessionierten Linien von Falkenfels bzw. Stallwang nach Bogen.

Quelle: Bogener Zeitung vom 18.01.1969


Nur zwei Jahre später wird in Falkenfels eine Abstellhalle für 6 Busse, inkl. einer Schmiergrube, einem Waschplatz und einer Tankstelle errichtet.


Im Zeitraum bis 1983 wurde der Linienverkehr zu dem Schulzentrum in Bogen weiter ausgebaut und der Fuhrpark ständig modernisiert. Zugleich wird der erste Reisebus mit Toilette und Schlafsessel der Firma Setra gekauft.

Am 05. April 1986 tritt der heutige Besitzer Franz Ebenbeck in den Betrieb mit ein und wird mit 49% an der Firma Ebenbeck-Reisen beteiligt. Zu diesem Zeitpunkt werden vom Betriebssitz in Falkenfels insgesamt 11 Omnibusse eingesetzt.

Auf Grund der immer schon starken Bindung nach Straubing wird im Frühjahr 1987 ein Reisebüro in Straubing in der Bahnhofstraße eröffnet. Dadurch wird der Reiseverkehr weiter ausgebaut und die ersten Ebenbeck-Busse fahren im Jahre 1988 nach Rom, London und Paris.


Die Entwicklung der Fa. Ebenbeck-Reisen geht nun "Schlag auf Schlag".

Bereits 1988 wird eine Kooperation mit "Ideal-Tours" Landshut gestartet. Dadurch gehört man zu einem Verbund, welcher zu einem der größten Reiseanbieter in Bayern gehört. Wöchentlich werden Urlaubsreisen nach Spanien, Italien und Jugoslawien angeboten.

Neben dem ständigen Ausbau des Reiseverkehrs kann im Jahr 1988 auch die BMW als Geschäftspartner für Ebenbeck-Reisen gewonnen werden. Innerhalb einer Woche wird der neue Auftrag umgesetzt und die ersten Busse fahren ab Traitsching über Falkenfels zum neuen BMW-Werk in Regensburg.
In den weiteren Jahren 1990 bis 1991 werden drei Linien ab Furth i.W., Kötzting und Waldmünchen eröffnet. Heute werden insgesamt 9 Linien in Regensburg bedient.

In den Jahren 1997 bis 1998 wird in Falkenfels ein neuer Betriebshof mit automatischer Waschanlage, Werkstatt und Sozialräumen errichtet. Nun können 14 Omnibusse in den neuen Räumlichkeiten abgestellt und gewartet werden.

Das Jahr 1992 sollte ein wichtiges Jahr werden für die Zukunft des Unternehmens.

Seit 01. Januar 1992 ist Franz Ebenbeck Alleininhaber der Firma Ebenbeck-Reisen. Zum selben Zeitpunkt wird die Firma Kwade aus Stallwang gekauft und der komplette Stadtverkehr "Im Auftrag der Stadtwerke Straubing" übernommen. Die Busse werden zunächst in angemieteten Garagen in Straubing abgestellt.

Bereits 1993 kann ein zentral gelegenes Grundstück von rund 6500 Quadratmetern Fläche in Straubing erworben werden. Die Busse sind auf einer Wiese abgestellt und als Büro dient ein Baucontainer.

Die 1992 erworbenen Stadtbusse mit einem Durchschnittsalter von rund 12 Jahren werden innerhalb von 3 Jahren erneuert. Im April 1992 wird der erste Niederflurbus in Straubing in Betrieb genommen.


Im Jahr 1994 wird der gesamte Stadtlinienverkehr in Straubing auf Durchmesserlinien umgestellt und zu bestimmten Zeiten der Halbstundentakt eingeführt.

Die Freude bei den Mitarbeitern und der Geschäftsleitung ist groß, als im Juli 1998 ein neuer Betriebshof am Steinweg in Straubing eröffnet wird. Eine Waschanlage, drei Werkstattplätze, 15 überdachte Abstellplätze, moderne Sozialräume und Büros stehen zur Verfügung und erleichtern allen die Arbeit erheblich.


Am 05. Januar 2002 wird der kostenlose Pendelbus vom Großparkplatz "Am Hagen" zum Ludwigsplatz ganzjährig in Betrieb genommen. Dieser Pendelbus gehört heute zu einer festen Einrichtung in Straubing und befördert jährlich rund 325.000 Fahrgäste.


Reise- und Linienverkehr werden durch den stetigen Einsatz der Mitarbeiter und der Geschäftsleitung ständig ausgebaut. Die Reisebusse der Firma Ebenbeck-Reisen sind auf den Straßen Europa mittlerweile zu Hause.

Im Jahre 2003 wird die Firma Krusche in Geiselhöring gekauft und der Einzugsbereich der Firma Ebenbeck-Reisen auch ins Laabertal erweitert. Zur Erweiterung und Stabilisierung des Reiseverkehrs wird ein Reisebüro in Regensburg gekauft.

Zum 01. Mai 2005 kann die Firma Obermeier in Schwimmbach erworben werden. Dadurch ist die Firma Ebenbeck-Reisen der größte Unternehmer im Öffentlichen Personennahverkehr im Landkreis Straubing-Bogen. Die Betriebshoffläche konnte ebenfalls ausgebaut werden und das Areal der Firma Ebenbeck am Steinweg beträgt nun rund 14.000 Quadratmeter.


Die Ebenbeck-Reisen GmbH:

Ein Unternehmen, im Jahre 1957 von Elfriede und Rupert Ebenbeck gegründet, hat es geschafft eine Führungsrolle einzunehmen. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 90 Mitarbeiter und besitzt rund 55 Omnibusse und 12 Kleinbusse. Die Busse der Firma Ebenbeck-Reisen GmbH absolvieren rund 8 Mio. Kilometer Fahrleistung pro Jahr. An Wochentagen werden täglich ca. 15.000 Fahrgäste im Stadtgebiet Straubing, Landkreis Straubing-Bogen, Landkreis Dingolfing und zu den Industriestandorten BMW und Siemens in Regensburg befördert. Im Stadtlinienverkehr Straubing werden ausschließlich Niederflurbusse mit einem Durchschnittsalter von 3,5 Jahren eingesetzt.

Auch weiterhin werden wir bemüht sein, unsere Fahrgäste sicher und zuverlässig zu befördern.
Wir, die Geschäftsleitung, die Fahrer und die Mitarbeiter aus Büro und Werkstatt freuen uns auf die Herausforderungen und viele weitere bewegte Jahre im spannenden "Bus-i-ness".